Sonntag, 30. September 2007

Fotos von Vera?

Ja, es gibt auch Fotos von mir und nein, dazu muss man nicht Gregors Blog lesen. Habe mir mal ein paar Fotos von Gregor und Verena geliehen. Und schon geht es los...

Kurz nach unserer Ankunft in Hong Kong am Stanley Market








Macau








Macau - im Casino "The Venetian"








Auf dem Unicampus.
Abseits des Weges herrscht angeblich Spinnen- und Schlangengefahr






Im Einkaufszentrum bei einer unserer vielen Einkaufstouren








Vor drei Stunden...
2* Deutschland, USA, Schweden, 2* Korea







Offensichtlich kein Bild von mir, aber wenn ich schon mal dabei bin... Oita







Man beachte die PALMEN








Unser Lieblinsladen, der 100 Yen Shop - fast jedes Teil 100 Yen - hier haben wir alles gekauft, was wir für unsere Wohnungen brauchten.
Qualitativ besonders hochwertig ;-)





Dieser Laden hat uns gerettet, denn es gab POSTER für unsere dreckigen Wände. Die restlichen Sachen konnten wir uns leider nicht leisten, sie hätten unsere Zimmer aber um 1000 % verschönert!

Freitag, 28. September 2007

Man braucht Geduld...

Gestern haben wir endlich unser Bankkonto eröffnet, weil wir die Unterlagen heute noch im Handyladen nachreichen müssen (das nennt sich Service, oder?). Dass das soooo lang dauern würde, habe ich nicht gedacht. Wir haben geschlagenen 2,5 Stunden in der Bank verbracht. Zunächst war das Problem, dass ich die Kanjis nicht beherrsche, das Formular aber selbst ausfüllen musste. Irgendwann, nachdem sich der Angestellte bei zehn verschiedenen Personen abgesichert hatte, durfte ich dann zumindest teilweise in Katakana schreiben. Da waren dann schon 30 Minuten vergangen. Also los, erst den Vornamen, dann den Nachnamen. Ach nein, doch nicht, neues Formular, erst den Nachnamen, dann den Vornamen - so wie es auf meiner Alien Registration Card steht. Und das Formular noch mal ausfüllen, weil ich nicht fest genug gedrückt habe und man auf der dritten Seite nichts mehr lesen konnte. Und noch ein Versuch, die Kanji-Adresse auf der Alien Registration Card stimmt nicht mit der Romanji-Adresse (normale Buchstaben) überein, die uns die Uni aufgeschrieben hat (denn zumindest die Adresse durfte ich in Romanji schreiben, sonst würde ich heute noch Kanjis malen). Verena und Gregor mussten auch mehrere Exemplare ausfüllen, mal hatte man die middle names unterschlagen, mal war auch hier die Adresse falsch.
Ohne sich nach allen Seiten abzusichern, haben die japanischen Bankangestellten keinen Arbeitsschritt ausgeführt, insgesamt sind fünf Angestellte für uns durch die Gegend gerannt. Wenn Japaner etwas holen müssen, dann gehen sie nämlich nicht, sie rennen. Egal, ob in der Bank, im Supermarkt oder im Rathaus, sie flitzen los.

Uns ist Donnerstag im Rathaus schon aufgefallen, dass die japanischen Behörden anderes arbeiten. In unserer Abteilung gab es mindestens 50 Angestellte, es gab aber nur 8 Schalter mit jeweils zwei Sitzplätzen, davon war nur ein Schalter mit Gregor und mir besetzt. Um uns haben sich dann gleich drei Angestellte gekümmert, die immer fleißig hin und her gerannt sind, die Ausführung der einzelnen Arbeitschritte hat dann aber extrem lange gedauert. (Hab z.B. noch nie jemanden so langsam ein Formular am PC ausfüllen sehen.) Die anderen Angestellten standen freundlich lächelnd zu dritt neben dem Kopierer oder hinter den Schreibtischen, in Deutschland hätte man da wohl schon vor Jahren Sparmaßnahmen eingeführt.

Irgendwann hatten wir dann in der Bank jedenfalls alles richtig ausgefüllt und haben das erste Geld eingezahlt und als Geschenk Zahnpasta und Taschentücher bekommen. Man muss dazu sagen, dass die Bank aber auch schon geschlossen hatte, nachdem wir das Gebäude endlich verlassen haben. Gleiches galt am Donnerstag für den Handyladen. Der Bankangestellte, der uns zuerst bedient hat und anfangs so viele Fehler gemacht hat, hat sich übrigens noch mal höflich bei uns entschuldigt.


Freitag morgen gab es in der Uni noch eine Informationsveranstaltung darüber, wie wir die PCs bedienenen. Neben jeden Austauschstudenten wurde ein Tutor gesetzt, man hat uns nicht zugetraut, dass wir das, was vorne über den Beamer vorgemacht wurde, alleine nachmachen können. Danach gab es eine Präsentation darüber, wie wir die Toiletten benutzen (man muss tatsächlich alles abziehen...), wie wir Fahrrad fahren (nachts Licht an und bloß nicht zu zweit fahren) und wie wir den Müll sortieren. Das System ist recht merkwürdig, man hat acht verschiedene Kategorien und darf immer nur den Müll in das Häuschen an der Straße stellen, der am jeweiligen Tag abgeholt wird. D.h., dass wir den Müll sehr lange in unseren Zimmern lagern müssen. Lecker. Haben uns schon überlegt, dann auf dem Weg zu Uni immer unauffällig Müll zu entsorgen, aber selbst in der Öffentlichkeit wird Müll getrennt und Mülleimer sind eher rar.

So viel für heute, werde mich jetzt mit der japanischen Waschmaschine auf meinem Balkon auseinander setzen!
Viele Grüße
Vera

Endlich ein paar Fotos

Nachdem schon ein paar Beschwerden kamen, hier endlich ein paar Fotos. Kann leider noch nicht mit vielen Hong Kong-Bildern dienen, da ich meine Kamera dort erst gekauft habe.




Fortress Hill Station - unsere U-Bahn-Station in HKG

















Macau


















Und noch mal Macau - hat auch weniger schöne Gebäude


















Im Casino "The Venetian" auf Macau


















Freddy und Verena bei der Einführungsveranstaltung am Donnerstag













Die Chinesen bei der Einführungsveranstaltung














Unser erstes Mensaessen
Auf der rechten Seite von vorne nach hinten:
Kyoko, Gregor, Gregors Tutor und Freddy
Auf der linken Seite von vorne nach hinten:
Alex (aus Austin), Verenas Tutorin Aya, Verena und Johan















Toilettenbedienung in der Uni nicht einfach gemacht...
Welchen Knopf hättet ihr gedrückt ;-)?


















Der Campus
(mit Verena, Gregor und Johan)













Kyoko und Gregor:
genervt von der ewigen Warterei in der Bank













Alex und Gregor
unser erster Restaurantbesuch
(Wie gut, dass Alex schon Japanisch III belegen darf, ohne ihn hätte das Bestellen ein wenig länger gedauert...)










Und finally: mein Zimmer
Das Ding an der Lampe und die Landkarte sind noch von meinem Vormieter

Donnerstag, 27. September 2007

Der erste Unitag

Heyhey,
den ersten Tag haben wir "überstanden". Auf dem Weg zum Bahnhof haben wir noch ein paar Internationals kennengelernt, ohne die beiden Mädels aus Hong Kong, die Japanisch studieren, hätten wir es nicht mal geschafft uns am Automaten ein Ticket zu kaufen. Ab ersten Oktober haben wir dann ein Ticket für drei Monate, so dass dieses Problem erst mal wegfällt.

Die erste Zugfahrt zur Oita Daigaku














Die Einführung war relativ kurz, erst haben sich alle Leute der Uni vorgestellt, danach wir Austauschstudenten. Habe mir erst Sorgen gemacht, dass man mein Japanisch nicht versteht, aber als sich selbst die Japanischstudenten auf Englisch vorgestellt haben, hab ich das einfach auch so gemacht.

Insgesamt sind wir 18 IPOU-Studenten und 20 Japanischstudenten (versteht sich wohl von selbst, dass ich nicht zur letzten Gruppe gehöre...)

Hier mal eine kurze Übersicht, welche Länder vertreten sind:
Hong Kong (2 Leute)
USA (7)
Schweden (1)
Indonesien (2)
Korea (2)
Taiwan (5)
Thailand (1)
und, oh Wunder, China (14).
Nicht zu vergessen natürlich wir vier Paderborner. Bis jetzt ist es noch nicht so einfach Kontakt zu den Chinesen zu finden, das wird sich aber vielleicht noch ändern!

Haben dann heute auch gleich das erste mal in der Mensa gegessen, das Essen war überraschend gut und auch günstig.

Danach hat Kyoko mit uns noch viele organisatorische Sachen erledigt, bin jetzt in Japan registriert (Alien Registration Card nennt sich das Ganze) und besitze ein Handy.


Gregor und Kyoko












Das war garnicht so einfach, mussten drei mal wieder kommen und jedes mal andere Handys auswählen, bis dann endlich eins gefunden wurde, bei dem man das Menü auf Englisch umstellen konnte. In Japan braucht man halt Geduld.

Danach war ich noch im Supermarkt Lebensmittel kaufen, gestern hat mich der Weg nur noch zum Konbini geführt, da gibt es nichts "Gesundes". Die Preise für Obst und Gemüse waren ein richtiger Schock!

Von Kyoko sind wir übrigens alle begeistert, sie spricht gut Englisch und fährt uns mit einer Engelsgeduld überall hin. Außerdem sagt sie, was sie denkt (im Gegensatz zu den meisten Japanern), heute wollte sie von Johan und Gregor wissen, warum ihre Bäuche so dick sind. Mit ihr wird es also nie langweilig ;-) Sie ist gerad 21 geworden, Chika ist erst 20, Gregors Tutor erst 18, wir Europäer heben hier in Japan den Altersdurchschnitt deutlich an.

Am Wochenende werde ich erstmal an meinem Stundenplan basteln und dann wollen zumindest wir Paderborner und Johan ans Meer, schließlich ist es hier immer noch brütend heiß!

So viel für heute, am WE hab ich hoffentlich Zeit genug endlich viele Fotos hochzuladen!
Vera

Mittwoch, 26. September 2007

Die erste Nacht...

... ist überstanden und war relativ kurz. Mit Klimaanlage konnt ich nicht so recht einschlafen, das Ding ist sehr laut, gleiches gilt für den Kühlschrank, den ich leider schlecht ausstellen kann. Werd mich bestimmt dran gewöhnen.
Sollte mir mal irgendwann jemand ein Paket schicken, dann muss da unbedingt Autan mit rein, kann die Stiche schon nicht mehr zählen. Doch Vorsicht: ein Paket braucht ca. vier bis sechs Wochen!

Werd jetzt mal los zur Uni, bin ein wenig nervös!

Hallo zusammen,

hier ein erstes Lebenszeichen aus Oita, nachdem wir schöne Tage in Hong Kong und Macau hatten (wobei uns das Las Vegas Asiens eher enttäuscht hat)… Sind gestern Abend alle drei in Fukuoka gelandet – Verena und ich kamen aus Hong Kong und Gregor musste in Osaka umsteigen und dann nach Fukuoka weiter fliegen. Haben dann in einem netten Hostel übernachtet und waren auch dort vor Deutschen nicht sicher: das ganze Hostel war voller Münchner Architekturstudenten auf Japanexkursion. Im Hostel wurden wir traditionell mit Pantoffeln im Eingang empfangen, die Schuhe lässt man dort stehen. Man sollte bloß nicht den Fehler machen und für das Bad die Toilettenschuhe übersehen bzw. hinterher nicht wieder auszuziehen. Haben uns abends noch kurz die Stadt angesehen, unglaublich, was an einem Dienstagabend dort los war und wie aufgestylt die Japaner alle losziehen. Da bin ich mit meinen Jeans, die gerade so in den Koffer gepasst haben, wohl falsch. Auch die Männer waren extrem overdressed und hatten für unseren Geschmack ziemlich weibliche Züge.

Heute Morgen hieß es dann um sechs Uhr aufstehen und den Zug nach Oita nehmen. Dort haben uns unsere Tutoren am Bahnhof abgeholt. Chika und Kyoko sind richtig nett, sprechen beide gut Englisch (Verenas und Gregors Tutoren eher weniger) und Kyoko hat zum Glück auch ein Auto, mit dem sie uns den ganzen Tag durch die Gegend gefahren hat, um es im Wohnheim einigermaßen „wohnlich“ zu machen. Besitze jetzt immerhin Besteck und Geschirr in zweifacher Ausführung, da ich ja hoffentlich Besuch bekommen werde – kleiner Wink mit dem Zaunpfahl ;-)

Muss mich an dieser Stelle übrigens mal selbst loben, habe heute todesmutig beim Mittagessen alles probiert, Oktopus war aber einfach nicht mein Ding :-/

Tja, das Wohnheim, wie soll man es beschreiben. Philipp hatte uns schon vorgewarnt, dass gerad das Treppenhaus sehr ekelig sei, da hat er auch nicht übertrieben. Wofür beim Auszug eine Cleaning fee gezahlt wird ist also fraglich, denn auch die Zimmer wurden nicht großartig geputzt. Habe jetzt einen vierstündigen Putzmarathon hinter mir, nachdem wir vorher schon fast sechs Stunden durch alle Läden gezogen sind. Habe auch schon einen sechsbeinigen Mitbewohner, er ist mir leider entkommen, morgen nach der Welcome ceremony werde ich dann mal mit Kyoko Insektenvernichtungsmittel kaufen. Ansonsten ist die Einrichtung sehr alt, aber ich denke für fünf Monate werde ich es aushalten (trotzdem wird ein neidischer Blick nach Seoul ins Samsung International House zu Steffi geworfen J ). Die deutsche Gründlichkeit hat sich aber schon bemerkbar gemacht, haben eben wenigstens den Gang bis zu den „Paderborner Zimmern im zweiten Stock“ gefegt, an die ganzen toten Insekten im Treppenhaus haben wir uns dann doch nicht getraut. Fotos werden nachgeliefert, versprochen.

Meine Zimmernachbarn kommen aus Schweden und China, Gregor und Freddy wohnen zwei bzw. drei Türen weiter und Verena ein Stockwerk höher. Bis jetzt hab ich sonst noch zwei Amerikaner kennen gelernt und ein Mädel aus Taiwan, insgesamt sollen wir aber an die 40 Leute sein. Werde es ja morgen früh sehen!

Die Japaner an sich sind wirklich so höflich, wie man es ihnen nachsagt, das kann noch spannend werden und es wartet mit Sicherheit der ein oder andere Fettnapf auf uns! Chika hat heute treffend festgestellt, dass eh alles auffällt, was ich mache, da ich ja größer bin als jeder japanische Mann.

Jetzt hatte ich gerade mal ein paar Minuten Zeit und die Gedanken schweifen wie immer, sobald ich zur Ruhe komme, nach Deutschland ab – um diese ganzen „was wäre wohl anders gelaufen, wenn ich nicht nach Japan gegangen wäre“-Gedanken schnell loszuwerden, werde ich jetzt mal einen Supermarkt suchen, da mein Kühlschrank bis jetzt nur Flüssignahrung enthält. Musste doch eben ausnutzen, dass Kyoko mich gefahren hat und habe im Baumarkt gleich zugeschlagen und den Wagen mit Getränken vollgeladen!

Bevor ich es vergesse: mein Handy funktioniert wider erwarten doch, gleiches gilt für Gregor, nur Verenas will nicht. Könnt mir also weiter schreiben, werde dann per Mail antworten oder mich über skype melden.

Liebe Grüße,

Vera

Sonntag, 23. September 2007

Unterwegs...

Haben einen ereignisreichen, aber auch anstrengenden Tag in HKG hinter uns. Haben uns zunächst auf den Weg zu den Fähren gemacht, dort waren die bezahlbaren Plätze aber schon ausgebucht, haben uns deshalb dazu entschlossen erst morgen zu fahren. Sind dann spontan nach Kowloon gefahren, nun bin ich stolze Besitzerin einer neuen Digitalkamera und Verena hat sich einen iPod gegönnt! In Kowloon gab es auch den Ladies Market, die LV-Handtaschen, Rolex-Uhren usw. waren natürlich alle echt ;-) In Kowloon haben wir eigentlich den ganzen Tag verbracht, gab so viel zu sehen. Wir haben uns dann eben im Hostel wieder zum Menschen gemacht und waren dann in Soho essen. Dort sollte eigentlich besonders viel los sein, dem war aber nicht so. Haben dann nach dem Essen etwas ratlos rumgestanden, bis uns ein Franzose angesprochen hat, ob wir Hilfe benötigen. Netter Weise hat er uns dann bis in das Kneipenviertel gebracht (und wir konnten mal wieder unser bestes Französisch rauskramen) und wir haben dort gemütlich noch was getrunken. Dummer Weise fahren die Busse nur bis Mitternacht und dann auch nicht mehr bis zu unserer Haltestelle, haben uns dann noch für 2 € ein Taxi gegönnt und uns viel Lauferei erspart. Nun sind wir wieder im Hostel, werden uns eine Runde Schlaf gönnen und fahren dann morgen früh nach Macau - ein weiterer Stempel in unserem Reisepass :-)

Hong Kong an sich ist eine sehr saubere Stadt, schließlich wird littering und spitting auch bestraft. Also halten sich die Leute lieber an die Vorschrift und spucken sogar in die Mülleimer. Erstaunlich. An die Gerüche, gerad aus den kleineren Restaurants, muss man sich erst mal gewöhnen, aber dazu hab ich ja jetzt fast ein halbes Jahr Zeit. Generell sind die Menschen sehr hilfsbereit, ratlos gucken reicht manchmal schon um angesprochen zu werden. Da jeder Englisch spricht, kommt man also immer problemlos zum Ziel. Mal schauen, wie uns das in Japan ohne "englische Untertitel" gelingen wird.

Und nun zum Schluss noch ein paar Fragen zum Schluss:
Was macht man, wenn man das Menü seines iPods versehentlich auf Japanisch umstellt und keine Ahnung hat, wie man das Ganze wieder rückgängig macht? Richtig, man wartet, bis sich im HardRock Café zufällig Japaner an den Nebentisch setzen - das hat in unserem Fall zum Glück nicht ganz so lang gedauert, ne Verena...
Was ist der Verkaufsschlager in HKG? Neben Regenschirmen, die man immer bei sich haben muss (man könnte ja nass oder, noch schlimmer, auch braun werden) auch noch Whitening Lotion. Ausnahmsweise habe ich also mal das, was in HKG alle haben wollen: vornehme Blässe ;-).
Wie bezeichnet man die Einwohner Hong Kongs richtig? Wir wissen es leider auch nicht, wer das Rätsel lösen kann, der möge sich bitte bei mir melden...

Liebe Grüße aus Hong Kong, das nächste Mal werde ich mich wahrscheinlich erst aus Japan melden!
Schreibt mir fleißig! Vera

Samstag, 22. September 2007

Hong Kong und Macau

Vor meinem Abflug wurde mir immer nur gesagt, wie schoen Hong Kong sei... Ich hatte einfach keine Vorstellung, was mich erwartet - und bin ganz begeiestert. Die Stadt gefaellt mir fast so gut wie San Diego.
Gelandet sind wir um 7.00 morgens bei 30 Grad und Sonnenschein, Strand und Meer gibt es auch, was will man mehr? Wir haben es sogar geschafft bis 22.00 Uhr abends wach zu bleiben, Red Bull ist eine grossartige Erfindung, die sich bis Hong Kong durchgesetzt hat.
Gestern waren wir beim Stanley Market und haben ein wenig eingekauft, ich bin begeistert, dank meiner unfreiwilligen Diaet passen mir die Sachen sogar. Wie bloed, dass mein Koffer auf dem Hinflug schon zu schwer war... Aber ich habe ja noch mal im Maerz einen Tag Aufenthalt, wenn ich aus Australien zurueck komme.
Abends sind wir mit der Tram den Peak hochgefahren, die Aussicht war ein Traum, aber die ganzen Paerchen haben mich ziemlich deprimiert - denke da noch zu viel drueber nach.

Jetzt wollen wir uns auf den Weg zu den Faehren machen und nach Macau fahren, aber davon spaeter mehr!

Liebe Gruesse!
Vera

Heile angekommen...

Hallo zusammen,

wir sind heile in Hong Kong angekommen :-) Der Flug war etwas abenteuerlich - zuerst hatte ich einen "Machst du hier auch das Richtige"-Anfall und habe froehlich vor mich hingeschnieft, danach ging es Verena nicht so gut, aber auch das haben wir ueberstanden ;-)

Dass man auf dem Weg nach Asien ist, musste man spaetestens dann merken, als das Fruehstueck verteilt wurde, es gab seltsam riechende Suppe mit undefinierbarem Inhalt, dazu Obstsalat. Ich habe spontan beschlossen mir noch ein wenig Schonzeit zu goennen, und hab ausschliesslich den Obstsalat gegessen. Gut, dass ich so selten fruehstuecke - die paar Male werde ich mit Obstsalat ueberstehen.