Montag, 29. Oktober 2007

Aso und erster Fieldtrip mit dem Discover Oita-Kurs

Der Aso

Sonntag hat uns unser Ausflug zum Aso-san geführt, einem Vulkan ca. 100 km von Oita entfernt. Wir mussten die Gunst der Stunde nutzen, da wir nur noch gestern Lukas' Leihwagen zur Verfügung hatten. Da man in Japan mit max. 90 km/h vorankriecht, haben wir für die Strecke durch die Berge 2,5 Stunden gebraucht, in Deutschland unvorstellbar ;-)

Habe jetzt mal frech bei Wikipedia geklaut: der Aso ist der größte aktive Vulkan in Japan und einer der größten der Welt. Der einzige aktive Krater ist der Naka-dake und nach einer aktiven Phase 1995 hat sich im Krater ein türkiser See gebildet. Sehr schön anzusehen übrigens.
Eigentlich befindet sich am Fuße des Aso noch ein See, weil es diesen Sommer aber so heiß war, ist davon nicht mehr viel übrig geblieben. Im Sommer ist der Aso wohl schön grün, wir haben leider schon die bräunlicher Farbe erwischt, war aber trotzdem nett.

Es war einmal ein See...









Der aktive Krater des Aso









Meine Reisegruppe: Garret, Stefan, Martin (im Vordergrund) und Lukas








Wer ist es?









Irgendwer hatte gaaaanz viel Langeweile ;-)











Die japanische Art Warnschilder zu gestalten









Irgendwo auf dem Weg nach unten
Schöööön.








Kurzer Zwischenstop auf dem Rückweg in einem niedlichen kleinen Dorf, dessen Namen ich leider schon wieder vergessen habe. Es ist aber bekannt für seine heißen Quellen und es wimmelte nur so von Touris



















Und nun zum Ausflug bzw. Fieldtrip des Discover Oita-Kurses:
Das Programm war wie immer gut durchorganisiert, los ging es heute Morgen um 8.55 ab Kaikan International House. Die Uni hat ihren eigenen Bus samt Busfahrer und wir wurden somit gratis durch die Präfektur Oita chauffiert. Der erste Zwischenstop wurde in Sarayama eingelegt, das Dörfchen ist bekannt für Töpferei. Danach haben wir in einem Park gemütlich Mittag gegessen und hinterher das Touristenviertel Mameta-machi der Stadt Hita besichtigt.
Für mich war es allerdings etwas gewöhnungsbedürftig, dass wir uns in der "Altstadt" nicht allein umsehen durften, es wurde alles geschlossen als Gruppe gemacht und vor jedem Geschäft gemeinsam auf diejenigen gewartet, die sich gerade in dem jeweiligen Laden befanden. Mit 25 muss ich mich doch erst wieder daran gewöhnen so behütet zu werden ;-)

In Hita befindet sich auch die Sapporo-Brauerei, klar, dass wir auch dort einen Zwischenstop eingelegt haben. Es wurde auch Bier für uns bereit gehalten, allerdings war unsere Zeit begrenzt auf 25 Minuten und drei Bier. Naja, für diese Gratiskostproben wird anscheinend nur Plörrbräu zur Verfügung gestellt, drei Bier hat keiner von uns getrunken, soooo lecker war das.
Wo uns der nächste Trip hinführt, das ist noch nicht so ganz klar, aber das ist definitiv mal eine andere Art und Weise seine Vorlesungen abzuhalten :-)

In Sarayama
Hier wird noch traditionell getöfpert








Und so sieht das ganze dann aus









Damit man auch überall sofort erkannt wird...
Und dann saßen darin auch noch 12 Austauschstudenten, wir waren heute die Attraktion überhaupt und bezeichnen uns schon als white monkeys.






Der Bierwald in Sapporo









Unser "Begleitpersonal". Bei beiden habe ich Japanisch und bei Frau Kumamoto auch noch Discover Oita








Sooo lecker war es leider nicht









Und Prost :-)

1 Kommentar:

  1. möchte auch mal in den bierwald;)
    wie immer: schöne bilder, toller text.

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